FAQs

Grundsätzlich stehen die Georg-Müller-Schulen allen Kindern und Jugendlichen offen, unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit und dem religiösen, weltanschaulichen oder politischen Bekenntnis ihrer Eltern.

Dennoch setzt eine Anmeldung sinnvollerweise voraus, dass die Eltern der Zielsetzung und der erzieherischen Arbeit der Georg-Müller-Schule zustimmen. Nur dann ist auch eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus möglich, die eine notwendige Grundlage für die Förderung der der Schule anvertrauten Jungen und Mädchen ist.

Es gibt zweimal im Schuljahr Bestellzeiträume für die Schulkleidung, in der Ihre Bestellungen entgegengenommen werden. Die Bestellzeiträume finden Sie auf der Bestellseite. LINK
Bei der Herstellung der Schulkleidung wurde auf Qualität und faire Bedingungen geachtet. Sie können die Basisware im Onlinekatalog des Herstellers ansehen.
Kapuzenpullover und -jacken haben vorne ein Logo-Stick und hinten ein großen GMS-Druck, Hemden und Blusen haben nur einen kleinen Stick, T-Shirts, Poloshirts und Sporthosen sind nur vorne bestickt, Trikots sind nur auf der Hinterseite bedruckt.

Das Georg-Müller-Gymnasium und die Georg-Müller-Gesamtschule haben eine gemeinsame, nicht differenzierte Schulkollektion. Unsere Schulkollektion ist keine Schuluniform. Die Kleiderverabredung beschränkt sich auf Oberteile, wie z.B. T-Shirt und Sweatshirt. Die freiwillige Schulkleidung fördert den Gemeinschaftssinn und die Identifikation mit der Schule, so wird Schule zum Anziehen!

Am Gymnasium und an der Gesamtschule gibt es 60-Minuten-Unterrichtsstunden. Die Stundentafel des Ministeriums wird dafür minutengenau umgerechnet, so dass unsere Kinder und Jugendlichen weder mehr noch weniger Unterricht als Schüler und Schülerinnen an öffentlichen Schulen haben. Aber wir haben dadurch wenige Wechsel am Vormittag und weniger Hektik in den Stunden. Die fünften Klassen beginnen i. d. R. mit vier Stunden pro Tag. Die tägliche Stundenanzahl steigert sich dann Jahrgang für Jahrgang. In der Oberstufe kommt man mittels der reinen 60-Minuten-Taktung nicht mit den Vorgaben hin. Daher gibt es auch 45-Minuten-Stunden (im Leistungskursbereich in der Regel einmal in der Woche) sowie 75-Minuten-Stunden (im Grundkursbereich in der Regel ab der 4. Stunde). Die konkreten Zeiten sind auch an die Busfahrpläne angepasst, wodurch sie teilweise etwas „krumm“ sind.

Diesen Service, den die Georg-Müller-Grundschüler genießen, gibt es an den weiterführenden Schulen nicht. Die Mädchen und Jungen unserer Schulen nutzen i. d. R. den ÖPNV; Haltestellen befinden sich direkt an der Schule. Es gibt allerdings auch verschiedene Sonderlinien, die die oft weiten Schulwege beschleunigen. Auskünfte hierzu gibt es in den Sekretariaten.

Da die weiterführenden Schulen der GMS als traditionelle Halbtagsschulen geführt werden, gibt es keine Mensa. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es einen Kiosk, an dem man sich mit Brötchen und anderen Snacks versorgen kann. Schüler und Schülerinnen der Oberstufe dürfen das Schulgelände in der Mittagspause (Dauer min. 37 Minuten), verlassen, um sich in der Nähe der Schule entsprechend zu versorgen.

Das Georg-Müller-Gymnasium und die Georg-Müller-Gesamtschule sind Halbtagsschulen. Die Schüler und Schülerinnen gehen in der Regel zum Mittagessen nach Hause und erledigen dort ihre Hausaufgaben. Es gibt aber auch eine Hausaufgabenbetreuung in der Schule, bei der die Schüler und Schülerinnen unter Anleitung und Aufsicht ihre Arbeiten erledigen können. Dazu kommt ein freiwilliges AG-Angebot, ebenfalls im Nachmittagsbereich. Bei der Hausaufgabenbetreuung und dem AG-Angebot arbeiten Gymnasium und Gesamtschule zusammen. Beides ersetzt nicht das Nachmittagsangebot einer Ganztagsschule. Eine weitere Besonderheit in diesem Bereich ist die Zusammenarbeit mit einer Musikschule der Region. Für die Klassen 5 und 6 wird der Stundenplan so gestaltet, dass den Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme an den Instrumentenkursen möglich ist.

Den „Tag der offenen Tür“ führen die weiterführenden Georg-Müller-Schulen gemeinsam durch. Er findet traditionell am Samstag vor dem Ewigkeitssonntag statt. Gesamtschule und Gymnasium stellen sich, ihre Besonderheiten und ihren Platz im Schulsystem vor. Lehrer und Lehrerinnen sowie Schüler und Schülerinnen der fünften Klassen führen beispielhaften Unterricht durch. Während zahlreicher Führungen lernt man die Schulanlagen und die Eigenarten der Georg-Müller-Schulen kennen. In einem Café kann man den Vormittag bei informativen Gesprächen ausklingen lassen.

Die nordrhein-westfälischen Vorgaben ermöglichen es, die Gymnasien als G8- oder G9-Variante umzusetzen. G8 bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler im Normalfall acht Jahre am Gymnasium verbringen, fünf in der Sekundarstufe I (Klassen 5-9) und drei in der Sekundarstufe II (Einführungsphase, Qualifikationsphase 1 und Qualifikationsphase 2). An der Sekundarstufe I der Gesamtschule durchlaufen die Schüler die Klassen 5-10. In unserer Oberstufe kommen also die Schüler und Schülerinnen nach der zehnten Klasse der Gesamtschule und die nach der neunten Klasse des Gymnasiums in der Einführungsphase zusammen. Nach drei gemeinsamen Jahren schreiben sie dann am Ende der gymnasialen Oberstufe die gleichen Abiturklausuren. G8 bedeutet auch, dass die Schüler und Schülerinnen am Georg-Müller-Gymnasium schon ab der sechsten Klasse eine zweite Fremdsprache lernen (G9 ab der 7. Klasse). Deswegen und wegen des beschleunigten Lerntempos ist es nur in Ausnahmefällen und bei besonderer Eignung möglich, von einem G9- an unser G8-Gymnasium zu wechseln.

Da das Georg-Müller-Gymnasium ein G8-Gymnasium ist, benötigen die Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen i. d. R. eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung der abgebenden Grundschule. Für Schüler aus anderen Bundesländern, in denen es keine Schullaufbahn-Empfehlungen gibt, gibt es Ausnahmeregelungen. Die Grundschulzeugnisse sollen Begabung und Fleiß ebenso widerspiegeln wie Freude am Lernen und an der Zusammenarbeit mit anderen.

Um sich für einen Platz an der Oberstufe des Gymnasiums zu bewerben, benötigt man
  • für alle Schulformen außer dem Gymnasium den sogenannten Q-Vermerk (mittlerer Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk) am Ende der Klasse 10.
  • von einem Gymnasium kommend die Versetzung am Ende von Jg. 9 (G8) bzw. 10 (G9).
Für Bewerber aus dem Ausland gilt: Zunächst ist bei der Bezirksregierung Köln unter Vorlage übersetzter und beglaubigter Zeugnisse zu klären, ob der erreichte Abschluss dem mittleren Bildungsabschluss NRW entspricht. Danach muss bei der Bezirksregierung Detmold geklärt werden, ob der Abschluss auch zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt.

Schüler und Schülerinnen des Georg-Müller-Gymnasiums (Jahrgang 9) brauchen sich für die Oberstufe nicht anzumelden. Schüler und Schülerinnen der Georg-Müller-Gesamtschule (Jahrgang 10) melden sich nach Bekanntgabe der Halbjahreszeugnisse im Sekretariat des Gymnasiums für die Oberstufe an. Der genaue Termin und erforderliche Unterlagen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Für externe Bewerber und Bewerberinnen liegt der Anmeldeschluss für das nächste Schuljahr in der Regel eine Woche nach den Halbjahreszeugnissen.

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