Die feierliche Unterzeichnung eines „memorandum of understanding“, ein anschließender Festgottesdienst mit Fahnenträgern, der deutschen und der koreanischen Nationalhymne und viele Reden – meist in koreanischer Sprache. Dazu viel gutes, aber für uns Europäer eher ungewohntes Essen. Das waren einige der vielen Eindrücke von unserer Reise im Frühjahr. Ein Schulleiter (Karsten Lauenroth), ein Lehrer (Matthias Meyer zum Gottesberge), ein Vorstand (Johann Klassen) und ich als Geschäftsführer besuchten vom 21.  –  27. März die christlichen Schulen der Wolgwang-Gemeinde, nachdem Lehrer, Schüler und Vorstände uns bereits zwei Mal in Bielefeld besuchten.
Besonders fasziniert hat uns aber die Geschichte, wie das Evangelium in die Gegend von Gwangju kam. Eugene Bell, ein amerikanischer Prediger, brachte das Wort und eine deutsche Krankenschwester, Elisabet Schöpping, das tätige Evangelium, indem sie Krankenhäuser und soziale Einrichtungen gründete. Durch Wort und Tat fanden im späten 19. Jahrhundert sehr viele Koreaner zum christlichen Glauben, so viele, dass bis heute Südkorea nach den USA das Land ist, welches die meisten Missionare ins Ausland sendet.
Wir wollen zukünftig in Verbindung bleiben. Sicherlich werden wir den Austausch pflegen, voneinander wissen, füreinander beten. Südkorea als Ziel für einen möglichen Schüleraustausch kommt auch in Betracht. Mehr Infos zum Schüleraustausch hat Matthias Meyer zum Gottesberge.
Michael Pieper