Unsere virtuelle Reise startete in Senne und wir landeten im Land der Gegensätze: Pakistan.

Hier ist es oft sehr heiß, bis zu 50° Grad, und es regnet sehr selten. In den Bergen ist es dafür angenehm kühl. Kein Wunder, hier steht auch der zweithöchste Berg der Welt, der “K2”.

Erfahren haben wir, dass viele Kinder in Pakistan nicht zur Schule gehen können. Stattdessen arbeiten sie, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Sie sticken Decken oder Caps, schnitzen Gegenstände aus Holz oder knüpfen Teppiche. Viele Fußbälle, mit denen wir spielen, werden in Pakistan hergestellt.

Wir haben versucht, uns in die Lebenswelt einer pakistanischen Familie einzufühlen. Die Geschichte von Raschida, einem pakistanischen Mädchen, hat uns dabei geholfen.

Gestaunt haben wir, als wir pakistanische Kleidung anprobiert haben. Die unterscheidet sich doch erheblich von unserer Kleidung. Marlon meint:

Die Hosen sind sehr lustig. Sie sind riesig, aber sie passen jedem.

Auch eine „Dopatta“ (Kopfbedeckung) haben wir selbst hergestellt. Denn alle Mädchen und Frauen in Pakistan tragen diese.

„Chapatti“ nennt sich das Fladenbrot, das zu jeder Mahlzeit gehört.  Messer und Gabel benötigen die meisten Menschen in Pakistan nicht.

Lena erinnert sich:

Den Chapatti haben wir zu einem Löffel geformt und wir haben damit Curry-Gemüse gegessen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Interessant war auch der Besuch eines Ehepaars, die als Missionare in Pakistan gelebt haben. Sie haben uns gezeigt, wie die pakistanischen Schriftzeichen aussehen. Wir durften unsere Namen in Urdu, der Landessprache, aufschreiben. Spannend ist, dass von rechts nach links geschrieben und gelesen wird.

Auch die Musik klingt ungewohnt. Gemeinsam mit den Missionaren haben wir ein Lied gelernt.

Es wird in unserer Schriftsprache so geschrieben:

Jessu ke nam mä, Jessu ke nam mä, hamm fatti patte hä, Jessu ke nam see, Jessu ke nam see, schättan dur bagta hä, Jessu massi ke kadder nam ka mukabela kaun kar sakta hä, Jessu massi ke kadder nam mä, ham fatti patte hä.

Auf der weiten Reise haben uns liebe GMS-Eltern begleitet. Wir sagen: „Shukria!  Danke!“

Sigrid Hegemann