Mit 17 Kindern sind wir nach Tansania gereist. Der erste Tag war davon geprägt, wie sich Menschen begegnen. Anfangs haben wir uns mit der Sprache vertraut gemacht. Die Kinder können nun auf Suaheli bis 10 zählen: „moja, mbili, tatu…“ Und sie können ältere Personen ehrfürchtig grüßen mit „Shikamoo“, was so viel bedeutet wie: „Ich umfasse deine Füße“. Der Angesprochene antwortet darauf „Mara Haba“ und sagt damit „Aber nur wenige Male!“ Das bedeutet so viel wie: „Übertreib es bloß nicht mit der Ehrfurcht.“ 

Nachdem wir ein wenig die Sprache konnten, waren wir auf einem Markt und haben gestaunt, was dort alles angeboten wird: Riesige Kämme, Straußeneier, Haifischzähne, der Backenzahn eines Elefanten, selbstgemachte Blechautos, eine „Ziege“, auf der man sitzen und dabei Kokosnüsse ausschaben kann. Am Markt gab es für jeden eine „Khanga“, das traditionelle bunte Tuch zum Anziehen. Das war dann unsere Bekleidung während der Projekttage.

Vom Markt aus ging es zum Besuch auf die Missionsstation Lutindi in den Usambarabergen. Die Kinder haben ein Krankenhaus besucht und die Arbeit von Missionaren kennengelernt.

Wichtig war natürlich auch das Essen: Viele Kinder haben das erste Mal in ihrem Leben Zuckerrohr und die Frucht vom Affenbrotbaum probiert.

Am zweiten Tag bauten sich die Kinder zunächst Trommeln und dann ging es auf Safari. Wir haben gestaunt, wie vielfältig die Schöpfung Gottes ist. Viele Tiere haben wir beobachtet, mit Ton geformt und die Besonderheiten erklärt.

Eine Reise nach Tansania ist wunderbar, da waren sich am Schluss alle einig.

Barbara Blauth

Hier einige visuelle Eindrücke aus der Projektwoche: