Mutig, das möchten wir sicher alle sein. Aber was bedeutet das genau? Wer oder was hilft uns dabei, mutig zu sein? Welche Vorbilder haben wir? Und was ist der Unterschied zwischen Mut und Übermut?

In diesem Schuljahr beschäftigten sich 4-6 Mädchen – die meisten aus dem Jahrgang 4 – jeden zweiten Montag im Rahmen des Förderunterrichtes damit, was es heißt, mutig zu sein. Nun ist das Schuljahr fast zu Ende und Dorothee, Sophia und Naemi Dorothea beantworten uns verschiedene Fragen.

Warum bist du bei den Mutigen Mädchen?

Naemi Dorothea: Ich wollte gerne dahin, weil ich mutig werden will, so mutig wie die Menschen in der Bibel.

Was gefällt dir bei den Mutigen Mädchen?

Dorothee: Wir lernen hier viel von den Geschichten aus der Bibel. Ich wusste noch gar nicht, dass es so viele Geschichten in der Bibel gibt, wo Menschen mutig sind. Und wir machen viele schöne Sachen, z.B. Plakate, und wir spielen Geschichten nach.

Gab es etwas, was für dich schwierig war?

Naemi Dorothea: Es fiel mir schwer, die inneren Gefühle zu erkennen, weil man den Menschen nur von außen sehen kann.

Meinst du, dass sich für dich durch die Mutigen Mädchen etwas geändert hat?

Dorothee: Ich habe jetzt nicht mehr so Angst, wenn ich mal allein bin und ich kann besser Gefühle erkennen.
Sophia: Ich hatte früher Angst vor dem Huhn, jetzt habe ich mich getraut, das Huhn zu fangen.

Was würdest du jemandem raten, der keinen Mut hat?

Sophia: Ich würde ihm sagen, er soll in der Bibel lesen. Gott ist bei uns und beschützt uns, auch bei Angst. Du sollst einfach vorwärt gehen. Denke an das Lied: Sei mutig und stark!

Schulsozialarbeiterin Barbara Blauth und die Mutigen Mädchen