In der Dämmerung gut sichtbar – unsere Gelbwesten-Kinder

Jeden Morgen kommen sie mir entgegen und von Woche zu Woche werden es mehr – die Gelbwestenträger! Inzwischen hat sich bereits die Hälfte unserer Schülerschaft den „Gelbwesten“ angeschlossen.

Doch was hat es damit auf sich? Nein, unsere Schüler haben rein gar nichts mit der Protestbewegung in Frankreich zu tun.

Vielmehr führen sie die Gelbwesten ihrer ursprünglichen Funktion zu: Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden, weil man mit ihnen besser gesehen wird.

In dunkler Kleidung sind Kinder in der Dunkelheit erst aus etwa 25 Metern Entfernung erkennbar, tragen sie helle Kleidung, sind es rund 40 Meter. Mit einer Warnweste bekleidet, sind die Kinder bereits aus rund 150 Metern Entfernung von Autofahrern zu erkennen.

Die Mitarbeiter der Firma Kleine fahren unsere Schüler täglich mit fünf Bussen zur Schule und wieder zurück.


Dank der Warnwesten ist – laut Rückmeldung unserer Busfahrer – mehr Sicherheit an den Bushaltestellen gegeben. Ohne Sicherheitswesten sind unsere Schüler an schlecht ausgeleuchteten Haltestellen beim Anfahren manchmal nur schwer erkennbar.

Die ADAC-Sicherheitswesten können aufgrund ihrer Größe sogar über dicken Winterjacken getragen werden.

Wir sind froh, dass der ADAC in jedem Jahr den neuen Lernanfängern eine schicke Warnweste zur Verfügung stellt, damit sie insbesondere in der dunklen Jahreszeit sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen können.

Morgenliche Zählung: Welcher Jahrgang trägt am meisten Sicherheitswesten?

Nun hoffen wir, dass sich noch mehr GMS-Kinder von der „Gelbwesten“-Bewegung anstecken lassen und mit Sicherheitsweste zur Schule kommen werden.

Regina Schmidt