Michel wollte Schlittschuhlaufen lernen geh’n,
ließ sich auf dem blanken Eise seh’n.
»Mut gefasst, jetzt schwenk’ ich mich herum, herum!«
Hat es kaum gedacht, da fällt er um.
Und er stehet auf: »Der Anfang ist gemacht!«
Und er purzelt wieder, dass es kracht.
Oft noch fällt er, stehet immer wieder auf,
endlich lernt er doch den Schlittschuhlauf.
Aller Anfang ist ja schwer – wer das nicht weiß,
ei, der bleibe lieber von dem Eis.

So dichtete Hoffmann von Fallersleben bereits vor 200 Jahren. Heute, am 14.01.2019, machte das Schlittschuhlaufen den GMS-Kindern genauso viel Spaß wie ihren Altersgenossen im 19. Jahrhundert. Zwar waren wir nicht auf einem gefrorenen Teich unterwegs, sondern auf der Oetker-Eisbahn, die wir auch in diesem Jahr als Schule wieder ganz für uns allein haben durften.

Mut musste man haben, „gepurzelt“ wurde auch manchmal. Beim Aufstehen liebevoll von älteren Schülern, hilfsbereiten Eltern oder den Lehrern unterstützt.

Aller Anfang ist schwer – so formulierte Hoffmann von Fallersleben. Hauptsache, man fängt überhaupt an. Ein dickes Lob gilt den Erstklässlern, die zum ersten oder zweiten Mal auf Kufen standen und mit Lernfreude und Ausdauer dabei waren. Manch einer von ihnen schlidderte am Ende selbstbewusst strahlend über das Eis.

Legendär sind die Eishockey-Spiele unter der Leitung unseres Hausmeisters Herrn Egert. Zum Abschluss jedes GMS-Eisbahntages gehört ein Lehrer-Väter-Freundschaftsspiel dazu.

Ein großes Dankeschön sagen wir allen Eltern, die sich so liebevoll um die Kinder gekümmert haben – beim Schuhe schnüren, Ermutigen und Trösten sowie als „starke helfende Hand“ auf dem Eis.

Trockenes Wetter und Sonnenschein machten das heutige Eisvergnügen noch schöner. Wir danken Gott für diesen besonderen Tag und die Bewahrung, die wir erleben durften.

Hier einige Eindrücke von der Eisbahn:

Regina Schmidt