Ein Erfahrungs-bericht

Ab dem 16. März durften wir nicht mehr in die Schule, weil das Corona-Virus sehr ansteckend ist. Dadurch wurde es zu gefährlich, mit vielen Kindern zusammen in einem Klassenraum zu lernen. Da begann das Lernen zu Hause.
Der Anfang war noch spannend und aufregend. Alles war so neu und irgendwie ist es auch mal cool gewesen, keine Termine in der Woche zu haben. Doch mit der Zeit kam immer mehr Langeweile auf. Jeden Tag nur zu Hause bleiben, sich nicht mit Freundinnen oder Freunden treffen und bald durften wir Kinder sogar nicht mehr mit zum Einkaufen. Wir versuchten, um Viertel vor sieben aufzustehen. Am Anfang hat das noch funktioniert, aber schon bald klappte das auch nicht mehr. Mama und Papa verschliefen andauernd und wir Kinder trödelten bei den Hausaufgaben.
Wenn Schule immer so wäre, fände ich das echt blöd, weil meine Freunde nicht da sind und wir nur über Teams, Videoanruf oder Telefonieren in Kontakt bleiben können. Aber es wäre vielleicht auch ganz gut, weil man dann weniger Aufgaben machen muss. Trotzdem würde ich viel lieber in die Schule gehen, denn Schule ist einfach SUPER!
Malena Strobel, Klasse 4b im Schuljahr 2019/2020