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Eine einzelne, langstielige, dunkelrote Rose steht bei mir zu Hause und erinnert an den „Wort und Klang“ Abend der 13. Jahrgangsstufe. So, wie diese Rose gemeinsam mit vielen anderen zur schönen Bühnendeko beitrug, war auch jeder Vortrag für sich alleine schon wunderbar und in der Gesamtheit mit den vielen Beiträgen einfach genial.
Viele Eltern, Freunde und Bekannte kamen mit hohen Erwartungen und vielleicht auch gemischten Gefühlen: Werden die angehenden Abiturienten wohl an das Niveau der „Geflügelten Worte“ vom vergangenen Jahr anschließen können? Aber als Rachel, diesmal mit einem selbstgedichteten Gedicht, den Abend eröffnete, zog sie sofort alle in ihren Bann. Die Schüler und Schülerinnen erzählten über ihre Herzensangelegenheiten, wie es nach dem Abitur weitergehe, über ihre Beziehung zu Gott, von Helden an der Loreley und wie uns das Gewissen überführt. Sogar eine sehr spannende, nichts aussagende Rede wurde politisch korrekt umgesetzt, so dass die Zuhörer frenetisch Beifall klatschten. Für immer in Erinnerung wird uns wohl der Sketch von „Aschenputtel“ bleiben, bei dem die Fee zwar nervte und die Schwestern wirklich hässlich waren, der Prinz aber so schöööön und Aschenputtel vom „o.k.“ doch noch zum „Ich bin so froh!“ kam.
Musikalisch war von Klassik über Gesang bis zum moderen Rag alles vertreten. Johannes mit einem Konzert für das Cello konnte keinen besseren Kontrast zur virtuosen E-Gitarre von Josua darstellen, und doch war jedes auf seine Weise einzigartig. Höhepunkt und Abschluss bot der A-Capella Gesang „Mach das Radio an“, vorgetragen von den Jungs. Durch den euphorischen Beifall und Zugabeforderungen ermutigt, kamen die Zuhörer noch einmal in den Genuss des „Heidenrösleins“, welches das Publikum schon bei den „Geflügelten Worten“ begeistert hatte.
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Worte in Form einer Zusammenfassung reichen hier nicht aus, um jedem einzelnen, wirklich tollen Beitrag gerecht zu werden. Einen besonderen Dank verdienen Frau Janzen und Herr Köster, die die musische bzw. lyrische Ader der Jugendlichen in den letzten Jahren sehr gefördert haben. Es ist ermutigend zu sehen, wie diese 13-ner zusammengewachsen sind, wie sie so eine Veranstaltung organisieren und durchführen. Nancy hat als Projektleiterin einen schönen Blumenstrauß bekommen und sich diesen als echtes Organisationstalent mit viel Einsatz auch redlich verdient. Aber auch alle anderen haben mitgemacht, jeder hatte seinen Part, jeder hat sich eingebracht. Von der hilfsbereiten Parkeinweiserin, die auch den verspäteten Gast persönlich zum 2. Parkplatz begleitete, wie den Wächtern am Mischpult oder den Helfern beim Getränkestand, ... alle waren engagiert bei der Sache. So denke ich an meine Rose, wie sie wunderschön alleine in der Vase steht, aber zusammen mit den vielen anderen Rosen noch schöner zur Geltung kam.
Herzlichen Dank für diesen wunderschönen Abend!
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