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Frankreichfahrt 09

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Warten auf die Franzosen02Bonjour la France! Poissy 18.-22. September

Wir, der Französischkurs der 10. Klasse, haben uns am Freitagmorgen im September um sieben Uhr an der Schule getroffen, um dann einige Stunden (10, um genau zu sein) mit dem Bus zu fahren. Am Abend erreichten wir Poissy, eine Stadt in der Nähe von Paris. Poissy erinnert mich an bisschen an eine Kleinstadt in einem Bilderbuch. Unser Heim war genauso schön wie das, was wir bisher in der Stadt gesehen hatten. Es lag direkt an der Seine und von unserem Zimmer hatten wir einen guten Ausblick. Wir durften erstmal das Gelände erkunden und danach gab es Abendbrot.
Am nächsten Tag haben wir uns in Poissy umgesehen. Wir gingen in kleinen Gruppen durch die Stadt und mussten Aufgaben erledigen, z. B. Baguette und Milch kaufen. Die Leute, die wir trafen, waren meist nett und einige konnten sogar deutsch. Zufällig war an dem Tag eine Theateraufführung an der Notre Dame-Collégiale (eine schöne Kirche von Poissy). Wir sahen uns das Schauspiel an und obwohl wir nicht alles verstanden, war es eine gute Erfahrung. Am Abend trafen wir uns mit einer evangelischen Jugendgruppe in der Kirche. Obwohl wir eine halbe Stunde zu spät kamen, waren erst ein Junge und der Jugendleiter da. Als alle irgendwann eingetrudelt waren, haben wir gesungen: Französisch, deutsch und englisch. Jeder in der Sprache, auf der er das Lied kannte. Eine gute Erfahrung! Danach gab es essen und als alle Bäuche gesättigt waren, haben wir ein paar Spiele gespielt. Dann haben wir in Gruppen eine Bibelarbeit zum Verlorenen Sohn gemacht (fast alle auf englisch).

Am Samstag war eine Busrundfahrt durch Paris geplant. Danach besuchten wir zu Fuß einige Sehenswürdigkeiten, wie Notre Dame, Louvre etc.. Am Abend gingen wir auf den Eiffelturm, was ziemlich beeindruckend war. Als es langsam dunkel wurde, gingen wir in einen nahe gelegenen Park und genossen den Blick auf den beleuchteten Eifelturm. PoissyStra_enmusical

Sonntag war unser freier Tag in Paris, wir gingen in einzelnen Gruppen durch die Stadt. Meine Gruppe (nur Mädchen) ging nach Les Halles, einem dreistöckigen, unterirdischen Einkaufszentrum. Nachdem wir auch alle Nebenstraßen abgeklappert hatten, gingen wir an die Seine und stöberten an den Ständen, weil man dort die besten und interessantesten Souvenirs finden kann. Am Abend waren wir mit dem ganzen Kurs bei der Sacré-Cœur. Eine Kirche auf einem Hügel in Monmatre, dem Künstlerviertel von Paris. Danach gingen wir zum Place du Tertre, auf welchem Künstler ihre Werke verkaufen. Wir waren begeistert, einige ließen sich als Karikatur zeichnen und man konnte sie erstaunlich gut erkennen.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und sagten Au revoir.PfeilZurueckkl03

Anita Derk

 

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