a_GlogoKlein Georg-Müller-Schule   Gesamtschule / Gymnasium

Bild503

a_Gmss1Klein

 

Webimpressum

Spiegel hausaufgaben.kl chemie.1 sport.kl03 Jungs
Erziehungsziele

Sie befinden sich hier

Home> Schulprogramm> Erziehungsziele>

12. Allgemeine Erziehungsziele

Erziehung nach biblischen Leitprinzipien

Die Georg-Müller-Schule hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Schülerinnen und Schüler im Sinne des biblischen Menschenbildes und in Übereinstimmung mit Artikel 7 der Verfassung NRW zu erziehen.

Es ist die Absicht der Schulinitiatoren,

  • die Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, in den sozialen Verhaltensweisen sowie in ihren musischen und praktischen Fähigkeiten gleichermaßen umfassend zu fördern;
  • die Vermittlung der grundlegenden Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten in Inhalt und Form den individuellen Lernmöglichkeiten der Kinder anzupassen;
  • durch fördernde und ermutigende Hilfe den Weg zu weiterführenden Formen des Lernens zu bahnen und die Grundlage für eine optimale Schullaufbahn zu legen;
  • die Lernfreude der Schüler zu erhalten und zu fördern.

Auf der Grundlage der biblischen Leitprinzipien sollen die folgenden übergeordneten pädagogischen Ziele verwirklicht werden:

  1. Einübung christlicher Verhaltensnormen wie Wahrhaftigkeit, Selbstdisziplin, Treue, Geduld, Ausdauer, Vergebungsbereitschaft, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Friedensfähigkeit, Dankbarkeit und Freigebigkeit;
  2. Gewöhnung an Regelmäßigkeit, Sorgfalt, Fleiß und Pünktlichkeit;
  3. Freude am leistungsbezogenen Lernen bei gleichzeitigem Angebot von individuellen Leistungsfreiräumen;
  4. Förderung zunehmender Selbständigkeit des Lernens in Abhängigkeit von der persönlichen Entwicklung;
  5. Förderung der Kreativität durch Ermutigung zu Initiative, Neugier und Fragenstellung;
  6. Förderung von Verantwortungsbewusstsein, Charakterfestigkeit, Urteilsfähigkeit und Mündigkeit;
  7. Förderung von Handlungsbereitschaft, d.h. der Bereitschaft, als notwendig erkannte Schritte auch zu tun;
  8. Förderung von Gemeinschaftsfähigkeit, d.h. der Fähigkeit und Bereitschaft, sich in Gruppen, wie z.B. Arbeitsgruppen im differenzierten Unterricht, Sportteams, Klassen- und Kursverbände sowie Spielgruppen konstruktiv einzubringen, und damit letztlich Förderung der konstruktiven Einbindung in Familie, Gemeinde und Gesellschaft;
  9. Fähigkeit und Bereitschaft, mit Konflikten, Aggressionen und Misserfolgen im Sinne christlicher Ethik umzugehen.
  10. Vorbereitung auf eine verantwortungsvolle, den eigenen Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit in der Berufs- und Arbeitswelt bzw. auf den Besuch weiterführender Schulen und Ausbildungsstätten.

(aus dem geistlich-pädagogischen Konzept)

Arbeits– und Sozialverhalten

Angeregt durch das PISA–Rahmenkonzept des Schulministeriums „Bildung und Erziehung stärken“ im März 2002, ist in den letzten drei Jahren in den verschiedenen Mitwirkungsgremien der GMS die Frage nach der Bedeutung und Bewertbarkeit des Arbeits– und Sozialverhaltens unserer Schülerinnen und Schüler gestellt worden. Dieser Diskussions- und Entscheidungsprozess hat im Schuljahr 2005/2006 zu einem vorläufigen Ergebnis geführt, das folgendermaßen aussieht:

In den beiden Beobachtungsbereichen „Arbeitsverhalten“ und „Sozialverhalten“ wird der Schwerpunkt auf jeweils zwei Kompetenzbereiche gelegt. Im Bereich „Arbeitsverhalten“ sind das der „Häusliche Fleiß“ und die „Leistungsbereitschaft“, im Bereich „Sozialverhalten“ die „Teamfähigkeit“ und das „Einhalten von Regeln“.

Die Erwartungen in diesen Bereichen werden den Schülerinnen und Schülern in Gesprächen, durch Aushänge und durch jährlich wiederholte Infostunden immer wieder vergegenwärtigt. Es sind die folgenden:

 

Häuslicher Fleiß

„Du verrichtest deine häuslichen Arbeiten regelmäßig, vollständig und ordentlich!“

Leistungsbereitschaft

„Du zeigst dich motiviert und interessiert. Deine Mitarbeit ist geprägt von Ausdauer und Eigeninitiative. Du bist auch bereit freiwillige Aufgaben zu übernehmen.“

Teamfähigkeit

„In Gruppenarbeiten bringst du dich selber engagiert ein, hast dabei aber auch die anderen im Blick und achtest auf einen geordneten Gruppenarbeitsprozess!“

Einhalten von Regeln

„Du beachtest die Vereinbarungen zur Gestaltung des Schulalltags. Höflichkeit, Pünktlichkeit, Rücksichtnahme und andere Grundregeln unseres gemeinsamen Lebens, die zu einer guten Atmosphäre in der Schule beitragen, sind dir erkennbar wichtig.“

Bei den Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten, die auf einem Beiblatt zum Zeugnis erscheinen, handelt es sich um Standardformulierungen, die gegebenenfalls individuell angepasst werden. Dabei wird das Verhalten in den entsprechenden Kompetenzbereichen einer von vier Kompetenzstufen zugeordnet.

  • Stufe I stellt ein ausdrückliches Lob dar.
  • Stufe II beschreibt ein angemessenes Verhalten.
  • Stufe III drückt eine leichte Unzufriedenheit mit dem Verhalten aus.
  • Stufe IV formuliert einen Tadel.

 

Trainingsraum

Lernen, und besonders das Lernen in einer Gemeinschaft wird immer wieder bedroht und gefährdet durch Störungen. Mit dem Anliegen adäquat mit solchen Störungen umzugehen, ist an der Georg–Müller–Gesamtschule ein Trainingsraum eingerichtet worden, in dem in Einzelgesprächen Ursachen von und Alternativen zu Unterrichtsstörungen besprochen werden sollen. Grundlage der Trainingsraum-Methode ist die Anerkennung, dass Lehrer und Schüler sich in der Schule in einer Gemeinschaft befinden, die durch klare Regeln und klare Konsequenzen gekennzeichnet ist. Dazu hängen folgende Regeln in allen Klassen– und Fachräumen der GMS aus:

      • Ich höre zu, wenn andere sprechen.
      • Ich melde mich und warte, bis ich aufgerufen werde.
      • Ich passe im Unterricht auf und beteilige mich.
      • Ich spreche und verhalte mich höflich.
      • Ich gehe rücksichtsvoll mit anderen um.
      • Ich achte das Eigentum anderer.
      • Ich befolge die Anweisungen meiner Lehrerinnen und Lehrer.

Auch die Zuweisung in den Trainingsraum erfolgt nach klar vereinbarten Regeln. Dabei wird jeder Schüler zunächst in Form eines festen Rituals einmal ermahnt, bevor er nach einer wiederholten Störung in den Trainingsraum geht. Hier wartet ein zu diesem Zweck fortgebildeter Lehrer, der hilft, den Vorgang der Störungen zu klären, Ursachen offen zu legen und alternative Verhaltensweisen zu formulieren. Mit einem Trainingsplan, der diese Überlegungen schriftlich festhält, kehrt der Schüler in den Unterricht zurück. Bei wiederholter Zuweisung eines Schülers innerhalb kurzer Zeit, werden die Eltern schriftlich darüber informiert und gegebenenfalls zu einem Gespräch in die Schule eingeladen.

In einer Revision der Trainingsraum–Methode zu Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde die Nutzung des Trainingsraums auf andere Zuweisungsmöglichkeiten erweitert:

  • Zuweisung zur Aufgabenbearbeitung (z.B.: Sonderaufgaben, Vereinzelung, Nachschreiben von Tests und Klassenarbeiten, Nacharbeiten)
  • Zuweisung zur individuellen Reflektion (über Aspekte des Schülerverhaltens, die nicht unbedingt mit Unterrichtsstörungen zu tun haben)
  • Sofortige Zuweisung nach einem groben Vergehen (in der Regel verbunden mit einem Verhaltenstadel)

 

a_PfeilZurueckkl10

 

 

 

a_PfeilWeiterkl10

 

[Home] [Schulleben] [Sek. II] [Termine] [Kontakt] [Gästebuch] [Schulprogramm] [Was ist die GMS?] [GMS Familie] [Kollegium] [Struktur] [Erziehungsziele] [Unterricht] [Mitwirkung] [Pädagogik] [Leitbild] [Evaluation]