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Aspekte Schulleben

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15. Besondere Aspekte des Schullebens

Das außerunterrichtliche Schulleben ist an der Georg-Müller-Gesamtschule äußerst vielseitig, so dass im Folgenden nur einzelnen Aspekte und auch die nur kurz und unvollständig beschrieben werden können.
 

Andachten
Der Schultag an der Georg-Müller-Gesamtschule beginnt nicht erst mit dem Klingeln zur ersten Stunde. Schon vorher treffen sich Lehrerinnen und Lehrer zu einer gemeinsamen Andacht. Aus dem Bibellesen, dem Austausch über Gottes Wort und dem gemeinsamen Gebet schöpft das Kollegium Kraft, Orientierung und immer wieder neue Impulse für den Unterricht und den Umgang mit den Schülerinnen und Schülern.
Auch die erste Unterrichtsstunde des Tages beginnt mit einer kurzen Andacht von ungefähr zehn Minuten, die immer der jeweilige Fachlehrer nach seiner eigenen Art und Weise mit seiner Klasse oder seinem Kurs durchführt. Jede Andacht endet mit einem Gebet bzw. einer Gebetsgemeinschaft. Auch am Ende eines jeden Schultages steht ein Gebet.
Neben diesen täglichen Kurzandachten gibt es in unregelmäßigen Abständen jahrgangsübergreifende Andachten im Rahmen einer Schulstunde. Diese sind - je nach Altersstufe - recht unterschiedlich und z.B. geprägt durch gemeinsames Singen und Beten, musikalische Darbietungen oder Anspiele von Schülerinnen und Schülern und einer kleineren Predigt. Häufig werden Prediger, Pastoren, Missionare oder Besucher der Gemeinden, die mit der Schule verbunden sind, eingeladen. Viele interessante Menschen haben schon in unserer Aula gepredigt und den Schülerinnen und Schülern auf immer wieder andere Art und Weise von Gottes Wort und Wirken berichtet.
Alle größeren Veranstaltungen wie Schulfeste und Jubiläumsfeiern werden mit Gottesdiensten verbunden.
 

Feste
An der GMS gab und gibt es auch viele Anlässe zum Feiern: der Umzug, Abschlüsse, Jubiläen, Schulfeste usw. Dem hohen Stellenwert entsprechend, den der Klassenverband an der GMS besitzt, finden immer wieder Klassenfeste und –treffen statt, oft auch mit den Eltern.
 

Klassenfahrten
Neben den üblichen Wandertagen der Klassen gibt es regelmäßig mehrtägige Klassenfahrten. Wandertage und Fahrten sind an den Unterricht angebunden und werden sehr genau vorbereitet. Die Klassenfahrten sind von besonderem pädagogischem Wert, oft Höhepunkte des Schuljahres, so dass die Teilnahme daran für alle verpflichtend ist. Die Klassenverbände fahren in den Jahrgangsstufen 5 und 7 und unternehmen am Ende des 10. Jahrgangs eine Abschlussfahrt. Zu Beginn der Klasse 10 können die Kurse des Wahlpflichtbereiches I eine mehrtägige Exkursion durchführen oder alternativ ein Projekt–Programm planen. Die Französischkurse besuchen schon traditionell das befreundete Collège
in Ecouen bei Paris.
Die Fachschaft Englisch organisiert einmal im Jahr für alle Interessierten einen Wochenendtrip nach London. Auch diese Fahrt ist für die vielen Teilnehmer ein echter Höhepunkt des Schuljahres und ein Erlebnis, von dem sie lange etwas haben.
 

Partnerschulen
Seit Ende 2004 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Georg–Müller–Gesamtschule und der Jacobus Fruytier Schol in Apeldoorn (NL).
Die JFS Apeldoorn ist eine christliche Privatschule mit 1720 Schülern und gehört zu einer Schulgemeinschaft von drei Schulen (Apeldoorn, Rijssen und Uddel) mit insgesamt 2750 Schülern.
Im Rahmen der Schulpartnerschaft finden Begegnungen auf Ebene der Schülerschaft, der Kollegien und der Schulleitungen statt.
Auf der Ebene der Schülerschaft fanden bisher z.B. folgende gemeinsame Veranstaltungen statt:

  • Besuch einer deutschen Klasse in den Niederlanden anlässlich des „60. Jahrestages der Befreiung“: gemeinsamer Unterricht, Teilnahmen an Gedenkveranstaltungen.
  • Teilnahme einer deutschen Schülerdelegation an der siebentägigen „International Youth Conference 2005“ in Apeldoorn unter dem Thema „Commemorate and Reflect“.
  • Gemeinsame Sportveranstaltungen im Rahmen von Klassenfahrten in die Niederlande.
  • E-Mail-Projekte zwischen Schülern (bisher: in den Fächern Englisch und Französisch; möglich auch in Spanisch und Deutsch).
  • Briefpartnerschaften zwischen Schülern der jeweiligen Jahrgänge 7.
  • WP1–Kursfahrt (Arbeitslehre): Teilnahme an Projekten in den dortigen Metallbauwerkstätten.
  • Besuche niederländischer Oberstufenschüler in Bielefeld: gemeinsamer Unterricht; kulturell-geschichtliches Programm.

Für die Schulleitungen und die Kollegien sind zurzeit der Austausch und das Lernen voneinander in folgenden Bereichen von besonderem Interesse:

  • das pädagogische und geistliche Selbstverständnis einer christlichen Schule;
  • die Schulleitungs- und Schulstruktur(en) und deren organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung;
  • Schulentwicklungsprozesse (Aus- und Fortbildung der Lehrer, Unterrichtsqualität und Evaluation, ..)
  • Unterrichtsmethoden;
  • Kulturelles.

Als weitere Partnerschule ist die Johannes–Gutenberg–Schule in Lima, Peru vorgesehen. Ein ehemaliger Lehrer unserer Schule hat dort die Funktion des Pädagogischen Leiters übernommen. Konkrete Projekte gestalten sich durch die große räumliche und kulturelle Entfernung schwieriger, sollen aber insbesondere durch Nutzung des Internets als Kommunikationsmittel in den nächsten Jahren etabliert werden.
 

Kultur
Viele Gäste kommen in die Georg-Müller-Schule, um Schülern, Lehrern und auch Eltern Verschiedenes darzubieten: Theatergruppen, Musikgruppen, Referenten zu den unterschiedlichsten Themen usw. Die Aus- und Vorstellungen, die Schüler und Lehrer auf die Beine stellen, entspringen nicht selten konkreten Unterrichtsprojekten.
 

Schülerwettbewerbe
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Mittlerweile ist die Teilnahme an Wettbewerben ein fester Bestandteil des GMS-Schullebens geworden. Es gibt die unterschiedlichsten schulinternen, klassenübergreifenden Wettbewerbe - vom Schachturnier bis zum Krimi-Schreibwettbewerb der Fachschaft Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler nehmen auch an vielen überschulischen Wettbewerben teil, wobei sie in der Regel durch die Fachlehrer unterstützt werden. Häufig entspringt die Teilnahme an solchen Wettbewerben auch speziellen Unterrichtseinheiten. Die Wettbewerbe sind oft fächerübergreifend angelegt und so eine gewinnbringende Ergänzung zum Fachunterricht. Sie sind in unserem pädagogischen Konzept Teil der Bemühungen um die Motivation der Schülerinnen und Schüler und um die Qualität von Unterricht. Erfolgreiche Teilnehmer an Wettbewerben werden immer der Schulöffentlichkeit präsentiert.
Im Bereich Sport gibt es regelmäßig klassen- und jahrgangsübergreifende Wettkämpfe, Turniere usw. Unsere Sportwettkämpfe stellen anders als die traditionellen Bundesjugendspiele oft alternative Übungen und den Einsatz für die Klasse in den Mittelpunkt. Auch auf Veranstaltungen zusammen mit anderen Bielefelder Schulen ist die GMS vertreten.

Tage der offenen Tür und Schnuppertage
Mit dem jährlichen Tag der offenen Tür präsentiert sich die Georg-Müller-Gesamtschule der Bielefelder Öffentlichkeit, d.h. ganz besonders den interessierten Eltern, die eine weiterführende Schule suchen. An diesem Tag kann jeder die Schule besuchen und kennen lernen. Es werden Vorträge zum Schulkonzept gehalten, Führungen durch die Schulgebäude gemacht, es wird Unterricht - mit offenen Türen - abgehalten, bei dem die interessierten Kinder zugucken und mitmachen können, und es gibt die Möglichkeit alle Fragen zur Schule zu stellen, die man schon immer mal stellen wollte. Es gibt ein großes Café, in dem Interessenten mit den Lehrerinnen und Lehrern, mit der Schulleitung oder mit Eltern, die schon Kinder an der GMS haben, ins Gespräch kommen können.
Daneben gibt es einen sogenannten Schnuppertag, der sich an die Kinder richtet, die an der GMS angemeldet worden sind, und die an diesem Tag schon mal die Luft „der großen, weiterführenden Schule“ schnuppern können. Sie sollen sich ein bisschen besser vorstellen können, was sie erwartet, und sie lernen auch schon ihre zukünftigen Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer kennen. Vor allem sollen sie sich auf das kommende Schuljahr freuen können.
 

Lehrerfortbildung
Die Lehrenden an der GMS haben das gemeinsame Anliegen unsere Schule nachhaltig zu einem Ort zu machen, in der junge Menschen Freude am Lernen, Verantwortung für die Schöpfung, Nächstenliebe und Ehrfurcht vor Gott entwickeln. Um eine Entwicklung der Georg-Müller-Schule in diesem Sinne zu ermöglichen, wollen sie ihre individuellen pädagogischen und didaktischen Kompetenzen zum einen immer weiter professionalisieren und zum anderen an den sich ständig verändernden Gegebenheiten der Zeit anpassen. Deswegen haben sie in Form einer Selbstverpflichtung vereinbart, dass jeder Lehrer pro Schuljahr außer an den zwei SchiLF-Tagen mindestens 6 Stunden einer individuellen Fortbildung widmet. Dazu nutzen sie besonders die Angebote eines schulinternen Fortbildungskiosks, aber auch Angebote der AEBS (Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Bekenntnisschulen), der Bezirksregierung und anderer Organisationen.
Die Lehrerkonferenz beauftragt die Planungsgruppe „Fortbildung“, jährlich den Fortbildungsbedarf an der GMS zu ermitteln. Dabei sollen

  • die Schulentwicklungs-Schwerpunkte des Schulprogramms und des geistlich-pädagogischen Konzepts beachtet,
  • kritische Bereiche des Schulalltags analysiert und
  • individuelle Fortbildungswünsche berücksichtigt werden.

Auf dieser Grundlage werden Fortbildungsschwerpunkte formuliert, die von der Lehrerkonferenz beschlossen werden. Insbesondere bezüglich dieser Fortbildungsschwerpunkte soll der Erfolg der Fortbildungsarbeit an der GMS jährlich evaluiert werden.

(aus „Der Rahmen unserer Fortbildungsarbeit“)

Im Schuljahr 2006/2007 sind von der Lehrerkonferenz zunächst folgende Schwerpunkte für die schulinterne Fortbildungsarbeit beschlossen worden:

  • Stärkung der Methodenvielfalt: Neue Lern- und Lehrformen
  • Umgang mit heterogenen Lerngruppen
  • Medienerziehung

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