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Schülerschaft

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6. Die Schülerschaft. Integration verschiedener Prägungen

Wie schon beschrieben kommen die meisten Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Großraum Bielefeld. Daher kann die Georg–Müller–Schule nicht als Stadtteilschule angesehen werden. In den meisten Fällen ist es nicht die räumliche Nähe die Eltern bewegt, ihre Kinder bei uns anzumelden.

SchulerWas die Zusammensetzung der Schülerschaft am stärksten prägt, ist das dezidiert christliche Profil, das auch in der Öffentlichkeitsarbeit der Georg–Müller–Schule betont wird. Obwohl gerade in den letzten Jahren der Anteil der Schülerinnen und Schüler steigt, die nicht vorrangig aus einer christlichen Motivation an unserer Schule angemeldet wurden, stammt der größte Anteil der Schülerinnen und Schüler immer noch aus Elternhäusern, in denen der christliche Glaube von zentraler Bedeutung ist. Innerhalb dieser Gruppe ist jedoch eine große Bandbreite an unterschiedlicher gemeindlicher und konfessioneller Herkunft auffallend. Neben Elternhäusern aus einem landeskirchlichen Hintergrund kommt der größte Teil aus Gemeinden des freikirchlichen Spektrums (verschiedene mennonitische Richtungen, verschiedene baptistische Richtungen, freie evangelische Gemeinden und andere freikirchliche Gemeinden). Dementsprechend vielfarbig sind die religiösen Prägungen der Schülerinnen und Schüler. Besonders diejenigen Gemeinden, die in den letzten Jahrzehnten einen starken Zuwachs durch Aussiedler-Familien aus verschiedenen Staaten der ehemaligen Sowjetunion hatten, stellen in der Schülerschaft der Georg-Müller-Schule einen offensichtlichen Anteil, so dass auch die kulturellen Prägungen viele Facetten aufweisen. Es versteht sich daher von selbst, dass die Integration der verschiedenen Kulturen für die Schule von besonderer Wichtigkeit ist. So sollen Interesse am Unbekannten, Rücksichtnahme auf fremde Befindlichkeiten, Toleranz und ein vorurteilsfreies Eingehen auf den Anderen Prinzipien und Ziele des Umgangs miteinander sein

Bei der Zusammensetzung der neuen fünften Klassen wird jeweils die beschriebene Verschiedenartigkeit der Elternhäuser berücksichtigt und immer auf ein bestimmtes Verhältnis geachtet. Bekannte Probleme - etwa der sprachliche Bereich - werden konkret in Angriff genommen. In der Regel erweist sich die Integration der Aussiedler-Kinder im Schulalltag als unproblematisch. Dabei hat sich in den ersten 10 Jahren des Bestehens der Schule gezeigt, dass gerade der gemeinsame Glaube eine starke Integrationswirkung hatte, so dass ein explizites Integrationskonzept bisher nicht aufgestellt wurde. Auch die von den Klassenlehrerinnen und –lehrern durchgeführten Hausbesuche (s.u.) sind hier von großem Wert, denn sie helfen Eltern und Lehrenden die jeweils anderen kulturellen Hintergründe kennen zu lernen, Schranken ab- und Vertrauen aufzubauen.
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